Weiterbildung im Ehrenamt: Zwischen Selbststeuerung und Formalisierung – Studie des learninglab startet mit Online-Befragung

Eine Studie des learninglabs startet ab dem 06.06.2024 mit einer Online-Befragung. Ziel ist es, fundierte Daten über das Lernverhalten von ehrenamtlich Engagierten in ihrer Tätigkeit zu erheben.

Rund 29 Millionen Menschen engagieren sich deutschlandweit für das Gemeinwohl der Gesellschaft (Bundesministerium des Innern und für Heimat). Möglichkeiten, sich zu engagieren, finden sich in allen denkbaren Bereichen unserer Gesellschaft. 

Dennoch haben viele Ehrenamtliche eine Gemeinsamkeit: Sie sind oft in Bereichen aktiv, für die sie nicht formal ausgebildet wurden.  Deshalb ist davon auszugehen, dass sie sich teilweise zusätzliches Wissen und neue Fähigkeiten aneignen müssen, um ihre Tätigkeit ausüben zu können.

Wie Ehrenamtliche sich neue Kompetenzen aneignen, ist das Thema einer deutschlandweiten Umfrage mit dem Titel “Weiterbildung im Ehrenamt: Zwischen Selbststeuerung und Formalisierung”, die das learninglab konzipiert hat und derzeit durchführt. 

Das Projektteam, bestehend aus Prof. Dr. Michael Kerres, Dr. Inse Janssen, Viola Vens-Cappell und Anna Sämisch, hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe der Ergebnisse der Befragung ein systematisches Bild von Kompetenzempfinden sowie Lern- und Weiterbildungsverhalten bei ehrenamtlich Engagierten aufzuzeigen. Darüber hinaus soll die Umfrage Aufschluss darüber geben, inwiefern Ehrenamtliche im Rahmen ihrer Tätigkeit selbstgesteuert lernen und welchen Bedarf sie an formalisierten Weiterbildungsangeboten haben. 

Sie engagieren sich ehrenamtlich und möchten unser Forschungsvorhaben unterstützen? Dann ist eine Teilnahme an der Umfrage unter folgendem Link möglich: https://www.learninglab.de/umfrage-ehrenamt/ 

Um Lern- und Bildungsangebote zielgerichtet entwickeln zu können, müssen der Weiterbildungsbedarf und das Weiterbildungsverhalten zunächst gründlich erfasst werden. Dieser Bereich des Ehrenamts wurde bislang noch nicht in größerem Umfang empirisch untersucht und komplementiert daher bestehende Forschungsarbeiten. 

Gefördert wird die Studie von der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement (DSEE). 


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